Gemeindeordnung

Diese Gemeindeordnung konkretisiert an manchen Stellen unsere Satzung. Die Satzung spiegelt gewissermaßen unsere juristische Seite, die Gemeindeordnung unsere geistliche wider. Wir stellen uns auf beide Dokumente.

Rechts oben könnt Ihr die Gemeindeordnung als PDF herunterladen. Dort findet Ihr auch einen Antrag auf Mitgliedschaft in unserer Gemeinde.

I Glaubensbekenntnis und Werte

Wir glauben...
  • Gott
    an den dreieinigen, erfahrbaren Gott der Bibel: Gott den Vater, den Schöpfer und Bewahrer des Universums, Jesus Christus, den auferstanden Sohn Gottes, Retter und Erlöser, 100% Gott und 100% Mensch, der eines Tages wiederkehren und die Welt richten wird, den Heiligen Geist und seine Gaben, die zur Auferbauung der Gemeinde gegeben sind.
  • Bibel
    an die Autorität der Bibel. Alles, was wir tun, muss sich an der Bibel als Gottes Wort ausrichten und an ihr messen lassen. Dabei ist uns klar, dass die Bibel ausgelegt werden muss (Theologie). Obwohl wir unsere Theologie natürlich richtig finden, halten wir sie nicht für "allein-seligmachend".
  • Heil in Christus
    an ein Leben nach dem Tod und daran, dass es Himmel und Hölle gibt. Der einzige Weg, in den Himmel zu kommen, ist durch Wiedergeburt. Außer durch Hinwendung zu Jesus Christus gibt es keinen Weg zu Gott. Insbesondere ist es unmöglich, sich den Himmel in irgendeiner Weise zu verdienen.
  • Gemeinde
    an die Gemeinschaft der Gläubigen in der Gemeinde. Gemeindezugehörigkeit ist nicht optional, sondern ein wichtiger Bestandteil des Lebens als Christ. Wir wissen, dass es andere gute Gemeinden gibt und sehen uns als einen Teil des weltweiten Leibes Christi. Gerne arbeiten und feiern wir mit anderen Christen zusammen. Liebe geht uns im Zweifelsfalle Über Theologie, aber Einheit nie auf Kosten der Wahrheit.
  • Kultur
    dass Gott keine Kultur hat, sondern dass man in jeder kulturellen Ausprägung Gott begegnen kann. Die Herausforderung der Christen ist, den Glauben in aktueller Form glaubwürdig zu leben. Es ist dabei in Ordnung, Fehler zu machen.
  • Verschiedenes
    dass Gott Humor hat, dass Konzepte nicht das Wichtigste sind, dass eine Beziehung mit Jesus und ein Leben in Christusähnlichkeit das Beste sind, was es gibt, dass Gottes Gnade stärker ist als unsere Sünde und unser Versagen.

II JFD

Als Jesus Freaks Remscheid e.V. sind wir Teil von Jesus Freaks Deutschland (JFD). Weitere Infos gibt es im Internet unter https://jesusfreaks.de.

III Mitgliedschaft

Präambel
Gemeinde ist ein Bund, den Christen miteinander eingehen. Genauso wie Gott seinen Bund mit Israel und der Gemeinde in zwei Bundesurkunden, dem Alten und dem Neuen Testament, festgehalten hat, stellt diese Gemeindeordnung unsere Bundesurkunde dar. Rechte und Pflichten beider Seiten (der Gemeinde und der Mitglieder) sind hier niedergelegt, und wir wollen uns alle nach Kräften bemühen, in diesem Bund miteinander zu leben.

  • 1. Aufnahme in die Gemeinde

    Um Mitglied zu werden, musst Du einen Mitgliedschaftsantrag ausfüllen und einem der Ältesten geben. Über eine Mitgliedschaft entscheiden die Ältesten. Vorher wird ein Aufnahmegespräch mit Dir geführt
  • 2. Bedingung für eine Gemeindeaufnahme

    2.1. Christ sein:
    Da wir Jesus Freaks sind, also Leute, die in Jesus vernarrt sind, musst du natürlich Christ sein, um Mitglied bei uns zu werden. Andererseits: Warum solltest Du Mitglied werden wollen, wenn Du kein Christ bist?! Das wäre zumindest seltsam. Ein Christ ist für uns jemand, der von Herzen glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, für die Vergebung der Sünden gestorben ist und im Leben seiner Nachfolger das Sagen hat. Wenn Jesus Dein Chef ist, bist Du Christ.
    2.2. Religionsmündigkeit:
    In Deutschland werden Jugendliche mit Vollendung des 14. Lebensjahres religionsmündig. Dem passen wir uns an, so dass für eine Mitgliedschaft das 14. Lebensjahr vollendet sein muss.
    2.3. Anerkennung von I (Glaubensbekenntnis)
  • 3. Doppelmitgliedschaft

    Eine Doppelmitgliedschaft (parallele Mitgliedschaft in einer anderen Gemeinde oder Kirche) ist prinzipiell möglich, selten aber empfehlenswert. Obwohl es viele Häuser gibt, in denen man einmal zu Gast sein kann, gibt es doch nur eins, in dem man wohnt. Weil Gemeinde immer auch etwas mit Verbindlichkeit zu tun hat, ist es Unsinn, in zwei Gemeinden verbindlich am Start sein zu wollen. Wir raten davon ab, wissen aber auch, dass es Gründe geben kann, die für eine Doppelmitgliedschaft sprechen.
  • 4. Was wir uns wünschen

    4.1. Biblischer Lebensstil:
    Ohne jetzt einen Katalog aufstellen zu wollen, was erlaubt ist und was nicht, wünschen wir uns, dass sich unsere Mitglieder als Christen an der Bibel und speziell dem Neuen Testament orientieren. Die Bibel ist unsere Maßschnur und die Basis für alle Korrektur in der Gemeinde. Dies wollen wir nach bestem Wissen und Gewissen durch unsere Theologie und unser Leben vermitteln. Zu einigen Themen des bibelorientierten Lebensstiles gibt es Handouts auf unserer Homepage zum kostenlosen Download, außerdem bemühen wir uns, so weit im Gespräch zu bleiben, dass man Fragen, die sich stellen, gemeinsam beantworten kann.
    4.2. Glaubenstaufe:
    Die Taufe ist ein biblisches Zeichen für den Beginn der Nachfolge Jesu; sie ist ein öffentliches Bekenntnis dazu, dass man sein altes Leben hinter sich gelassen hat und nun für Christus lebt. Wir halten die Glaubenstaufe aus diesen Gründen für wichtig und taufen deshalb religionsmündige Personen nach biblischem Vorbild. [Weitere Informationen sind dem Handout "Taufe" zu entnehmen.]
    4.3.Verbindlichkeit und Loyalität:
    Wir leben in einem Bund miteinander, und das setzt Verbindlichkeit voraus. In einem gesunden Maß hat die Gemeinde Priorität. Es ist wichtig, Gottesdienste und die GEMAs (DAS Treffen aller GEmeindeleute und MitArbeiter der Jesus Freaks Remscheid) zu besuchen. Das meinen wir mit Verbindlichkeit. Verbindlichkeit ist eine Herzensangelegenheit und heißt, dass Dir Deine Gemeinde von Herzen wichtig ist. Einheit und gegenseitige Unterordnung sind hohe Güter in der Gemeinde. Als Gemeinde stehen wir hintereinander, das meint Loyalität. Wir wollen nicht hinter dem Rücken übereinander reden und uns durch vernichtende Kritik verletzten. Es ist uns ein Anliegen, einander in Liebe zu begegnen und zu vergeben, wo wir verletzt worden sind. Das heißt, einander nie aufzugeben und offene Aussprachen zu suchen, anstatt "hintenherum" über unsere Verletzungen zu reden. Wir wollen, dass wir uns in einem hohen Maß aufeinander verlassen können.
    4.4. Aktive Teilnahme:
    Gottes Reich ist wie ein Weinberg, wo schwer (mit)gearbeitet wird. In gewisser Weise ist Liebe (zu Jesus oder zu Menschen) in erster Linie das, was man tut, nicht das, was man sagt. Die Gemeinde ist der Ort, an dem die Gaben, die Gott einem jeden gibt, zur Entfaltung kommen: Gemeindemitgliedschaft ist also nicht passiv, sondern setzt die Bereitschaft voraus, der Gemeinde mit der jeweiligen Gabe dienen zu wollen. Es gibt natürlich Zeiten im Leben, in denen es nicht dran ist, zu dienen, sondern sich dienen zu lassen. Das werden wir selbstverständlich respektieren. Niemand muss mitarbeiten, aber jeder darf dienen. Dienst im Reich Gottes ist ein Privileg, keine unangenehme Verpflichtung. Wir wollen die Gaben unserer Gemeindemitglieder so weit wie möglich fördern und ausbilden. Aktive Teilnahme bezieht sich auch auf den finanziellen Bereich. Wir erheben zwar keinen Mitgliedsbeitrag, glauben aber an das biblische Prinzip des Zehnten und wissen, dass Gemeindebau nicht billig ist. [Weitere Informationen sind dem "Goldhamster" zu entnehmen.] Wir empfehlen den Besuch weiterer gemeindlicher Veranstaltungen, insbesondere von Hauskreisen und geistlichen Fortbildungskursen.
    4.5. Akzeptanz der Gemeindeleitung:
    Die Gemeindeleitung besteht aus einem Ältestenkreis und dem Gemeindeleiter. Nach dem Vorbild des Neuen Testaments behält sich die Gemeindeleitung alle Entscheidungen in wesentlichen Punkten vor, die Richtung und Ausprägung der Gemeinde bestimmen. Das gilt insbesondere auch in finanziellen und lehrmäßigen Angelegenheiten. Die Gemeindeleitung will nicht von oben herab herrschen, sondern alle Gemeindemitglieder sind aufgefordert, mündig und ernsthaft mitzudenken und mitzubeten. Konstruktive Kritik sollte jederzeit möglich sein.
  • 5. Austritt:


    Folgende Möglichkeiten gibt es, die Gemeinde wieder zu verlassen:
    5.1. Tod (nicht empfehlenswert)
    5.2. Überweisung an eine andere Gemeinde
    Wenn Du umziehst oder lieber eine andere Gemeinde besuchen möchtest, können wir Dich jederzeit überweisen.
    5.3. Austritt
    Wenn Du austreten willst, bitten wir Dich sehr, uns die Gründe mitzuteilen. Da wir einen Bund eingegangen sind, ist es nur fair, wenn Du Dich nicht einfach so davonstiehlst, sondern die Sache so geklärt wird, dass man sich nachher noch gut in die Augen sehen kann und auf beiden Seiten keine Bitterkeit entsteht.
    5.4. Faktischer Austritt
    Karteileichen werden von der Mitgliederliste gestrichen. Wer über 3 Jahre hinweg nicht an E.V.-Mitgliederversammlungen teilgenommen oder sich per Briefwahl oder Briefentscheidung beteiligt hat, wird aus dem e. V. ausgeschlossen. Ein Wiedereintritt ist selbstverständlich möglich. Hierdurch soll die Handlungsfähigkeit der Mitgliederversammlung sichergestellt werden. Petrus bezeichnet Gemeindeglieder als lebendige Steine, die das Gemeindehaus bauen. Karteileichen sind eher tote Steine. Es liegt uns daran, dass unsere Vereinsmitglieder „lebendige“ Steine sind.“

    5.5. Verstöße gegen die Gemeindeordnung
    Wiederholter schwerwiegender Verstoß gegen die Gemeindeordnung oder die Satzung kann zu Gemeindeausschluss führen. Dem gehen geeignete und ausreichende Maßnahmen der Gemeindeleitung voraus.

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Gottesdienste

SONNTAGMORGEN
10:30 Uhr 

Informationen

Adresse

Kultshock
Stockder Straße 142-148
42857 Remscheid

Kontakt

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